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Ausgewählte Beiträge

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21.07.2017 (WeserKurier)
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Alte Schule bald verschwunden
Adolphsdorfer Ortsfeuerwehr und Dorfgemeinschaft klotzen weiter ran und feiern ihren Neubau am 28. Juli

Grasberg.„Die Feuerwehr ist meine zweite Familie“, sagt Hans-Hermann Gerdes. Der Blick des Adolphsdorfer Ortsbrandmeisters schweift dabei durch den neuen Schulungsraum der Ortsfeuerwehr Adolphsdorf, über die dunkel glänzende Tischplatte, die alten Fotografien und glänzenden Pokale an der Wand. Damit es diesen Raum gibt, haben er und seine Kameraden angepackt. Viele von ihnen gehören auch der Dorfgemeinschaft an. Also schufteten sie in Doppelfunktion beim Gemeinschaftsprojekt Anbau eines neuen Dorfgemeinschaftshauses an die Fahrzeuggarage der Feuerwehr. „Wir sind jeden Sonnabend hier“, sagt Gerdes über die vielen Ehrenamtlichen, die zusammen arbeiten und zusammen essen. „Das hat das Dorf zusammengeschweißt“, bestätigt auch die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Anneliese Feldmann. Und das Bauprojekt ist noch nicht zu Ende. Durch große Fenster guckt das marode Mauerwerk des ehemaligen Adolphsdorfer Dorfgemeinschaftshauses in den Anbau herein. Demnächst soll das in Eigenleistung abgerissen werden.

Aber drinnen ist alles fertig und der Umbau hat sich allemal gelohnt. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr freuen sich über die Umkleide. Endlich ein Spind für jeden. Endlich mehr Platz für die Kameraden daheim. Helme, Stiefel, Schutzjacken und Hosen stehen und hängen jetzt dort, wo sie auch mit ihrem Fahrzeug ausrücken. Die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft gibt sich ebenfalls zufrieden, auch wenn um das Haus herum viel zu tun ist.

Bürgermeisterin Marion Schorfmann hat zum Ortstermin die Baupläne mitgebracht. Von den rund 250 000 Euro für das gesamte Projekt hatte der Gemeinderat maximal 10 000 Euro aus Mitteln der Dorferneuerung für den Dorfgemeinschaftsraum bewilligt. Anders als die Pflichtaufgabe Feuerwehr, gilt dies als freiwillige Leistung der Gemeinde. Und ohne Eigenleistungen wäre all das gar nicht möglich gewesen. Auch Spender trugen das Ihre bei. Ortsbrandmeister Gerdes erzählt von Kameraden, die für den Schulungsraum, der nicht in der Anfangsplanung vorgesehen gewesen sei, nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch Geld beisteuerten. Einen symbolischen Scheck über 1 000 Euro bringt Nils Buhlert von der Kreissparkasse Osterholz an diesem Nachmittag mit. Feuerwehrmann Tobias Gerdes sagt schmunzelnd: „Das Geld ist schon verbaut.“ Und zeigt später im Büro die abschließbaren Schränke. Gebraucht gekauft, genau wie die neue Küche der Dorfgemeinschaft.

Mehr als ein Jahr Arbeit am Projekt
„Wir nähern uns der 3 000“, zählt Hans-Hermann Gerdes die bisherige Zahl der ehrenamtlichen Stunden zusammen. Die 500 Stunden vor dem eigentlichen Baubeginn für das Umsetzen der Garage und die vielen Planungszeichnungen rechnet er da gar nicht rein. Mehr als ein Jahr arbeiten Feuerwehr und Dorfgemeinschaft jetzt an dem Projekt und noch immer sagt er: „Das Arbeiten hat überwiegend Spaß gemacht.“ Sie waren zehn, zwölf Leute an jedem Sonnabend „bis abends um zehn am Wirbeln“, bekocht von den Frauen der Dorfgemeinschaft. Für diese hat sich der Umzug in den neuen Anbau gelohnt. Anneliese Feldmann zeigt beim Rundgang stolz die moderne Küche der Dorfgemeinschaft vor. Kein Vergleich zum alten Domizil nebenan in der 150 Jahre alten ehemaligen Adolphsdorfer Schule. Nur die Hülle steht dort noch. Drinnen ist das Haus schon komplett entkernt, so Gerdes.

Ernst hatte der Ortsbrandmeister vor dem Rundgang auf den alten Giebel geblickt. Gut ein Meter trennt ihn nur vom neuen Anbau. Aus dessen Tür weht der Geruch von frischer Farbe. Hell und einladend wirkt er dann auch, der neue Versammlungsraum der Dorfgemeinschaft: 72,5 Quadratmeter für Gymnastik, Yoga und Treffen aller Art. Diesen Raum teilen sich die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft. So war es im alten Haus auch. Wenn die Feuerwehr dort ihre regelmäßigen Schulungen abhielt, mussten die Kameraden da Zubehör rüber schleppen, aufbauen und am Ende des Abends wieder abbauen. Das ist Vergangenheit. Im eigenen Schulungsraum kann alles stehen bleiben. Von der Fahrzeuggarage führt eine Holztreppe hinauf. Da oben schaut Hans-Hermann Gerdes wieder durch den Raum. Auch wenn vielleicht nicht jede Ecke so perfekt sei, weil sie vieles selber gemacht haben, sagt er: „Als ich Ortsbrandmeister geworden bin, hätte ich mir nie träumen lassen, dass das so funktionieren könnte.“ Das war im Jahr 2010.

Am Freitag, 28. Juli, wollen Feuerwehr und Dorfgemeinschaft gemeinsam den An- und Umbau einweihen. Ab 15 Uhr gibt es für die Adolphsdorfer und alle am Projekt Beteiligten Kaffee und Butterkuchen.

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15.11.2016
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In aller Regel ähneln sich die jährlichen Mitgliederversammlungen der Dorfgemeinschaft. Aber jedes Jahr bringt auch einiges an Aktualitäten mit sich. Die Vorsitzende, Anneliese Feldmann, eröffnete die Versammlung und nach einem Gedenken an die Verstorbenen gab sie einen Überblick über die Ereignisse des vergangenen Jahres, wie immer munter auf Platt. Es versteht sich von selbst, dass darin der Neubau des Gemeinschafthauses breiten Raum einnahm.

Da Hermann Lachmund nicht für eine weitere Amtszeit als 2. Vorsitzender zur Verfügung stand und in den wohlverdienten Unruhestand treten wollte, wurde er mit herzlichem Dank verabschiedet. Die Versammlung wählte Jörg Bahrenburg zum neuen 2. Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft. Auch die gute Seele des DGH, Günter Maretzki, legte den Besen in die Hände von Friedhelm Ebbers, der in Zukunft ein Auge auf das Haus und den Platz haben wird.

Die Kasse war, wie immer, bestens geführt und alle Formaltäten und Wahlen waren schnell abgearbeitet, so dass der Vorstand entlastet werden und die Vorsitzende ca. 21 Uhr die Runde beschliessen konnte. Anschliessend folgte ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch einige Details des neuen DGHs beschnackt wurden.
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01.07.2016
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...und natürlich, Liebe Leserin!
Auch das noch, werden Sie vielleicht sagen. Schon wieder jemand, der ehrenamtliche Mitarbeiter sucht. Das kann leicht zu viel werden. Der Tag hat nur 24 Stunden, und wenn die nicht reichen, dann nehmen wir noch die Nacht hinzu. Aber HALT! Stop! Hier geht es um die Dorfgemeinschaft und die Webseite der Adolphsdorfer Dorfgemeinschaft.

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