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Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Sache mit dem Sperrmüll

Um keinen Ärger mit dem Kreis oder mit Nachbarn wegen dem an die Strasse gestellten Sperrmüll zu bekommen, sollten Sie einfach einige Dinge beachten:

Sperrmüll bis maximal 5 m³ kann von jedem im Gebührenbescheid berücksichtigten Haushalt einmal im Jahr kostenfrei entsorgt werden. Sie haben folgende Wahlmöglichkeiten:

• Standardabholung
Sie stellen den Sperrmüll an der Straße so bereit, dass weder der Straßenverkehr noch Fußgänger gefährdet werden.

• Abholung vom Grundstück
Sie stellen den Sperrmüll auf Ihrem Grundstück so bereit, dass die Wegstrecke zum nächstmöglichen Standort des Sammelfahrzeuges maximal 30 m beträgt und ein eventuell notwendiges Befahren Ihres Grundstücks gefahrlos möglich ist.

• Anlieferung
Sie liefern den Sperrmüll selbst im Entsorgungszentrum Pennigbüttel an. Hier benötigen Sie für die kostenlose Anlieferung einen gültigen QR-Code (Bearbeitungsnummer).

Zum Sperrmüll gehören alle Abfälle aus Privathaushalten, die aufgrund ihrer Sperrigkeit, ihres Gewichtes, ihrer Beschaffenheit oder auch nach zumutbarer Zerkleinerung nicht in die graue Restmülltonne passen. Die Gegenstände dürfen bei einer Sperrmüllabholung nicht größer als 2 m x 1,5 m x 0,75 m sein, nicht schwerer als 75 kg sein und die Menge von 5 m³ nicht überschreiten. Abfälle, die bei Bau- und Renovierungsarbeiten anfallen, gehören nicht zum Sperrmüll.

Die kostenfreie Sperrmüllentsorgung muss online oder mit einer Sperrmüllkarte angemeldet werden. Die Karten gibt es bei den Müllfahrzeugen sowie in den Rathäusern, Sparkassen und Banken im Landkreis Osterholz. Die Sperrmüllabholung erfolgt innerhalb von ca. 4 Wochen nach Eingang der Anmeldung. Der genaue Termin wird Ihnen in der Regel 10-14 Tage vorher schriftlich mitgeteilt. Die kostenlose Anlieferung von Sperrmüll ist innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des notwendigen QR-Codes (Bearbeitungsnummer) möglich. Dieser wird Ihnen baldmöglichst nach der Anmeldung zugesandt.

Hier erfahren Sie welche Dinge im Einzelnen zu Sperrmüll gehören.

Mit dem Abstellen oder Ablegen von Sperrmüll an der Strasse geben Sie Ihr Eigentum an diesen Gegenständen auf. Wer dann davon etwas einsammelt oder mitnimmt, muss sich ggf. mit dem Landkreis auseinandersetzen. Dinge, die nach der Abholung zurückbleiben, gehören nicht zum Sperrmüll und bleiben Ihr Eigentum. Das heisst: Derjenige, der die Sachen hingestellt hat, ist für die ordentliche und zeitnahe Entsorgung verantwortlich.

Mehr dazu finden Sie auf den Seiten des ASO-OHZ.

Dienstag, 20. Februar 2018

Das Adolphsdorfer Erfolgsmodell: DRK Ortsverein


Das neue Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus war hell erleuchtet. Der Adolphsdorfer Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hatte am 20. Februar zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Die Formalien waren bei einer kräftigen "Brotzeit" schnell erledigt, die zu wählenden Funktionsträger stützen den Verein auch in der nächsten Wahlperiode. Wilfried Engelken, der 1. Vorsitzende, kann auf ein erstes, sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken, und mit ihm alle, die zu den erfolgreichen Blutspenden und den Erste-Hilfe-Kursen für Kinder beitragen und mitgeholfen haben. Die Buchführung stimmt und der kleine Verein der Adolphsdorfer kann sogar für andere, sinnvolle Projekte spenden.

Die beiden Vertreter des Kreisverbandes des DRK, die die Versammlung besuchten, konnten eine besondere Ehrung vornehmen. Ludwig Meyer kann auf eine 60-jährige Mitgliedschaft im Roten Kreuz zurückblicken und erhielt einen "dicken" Blumenstrauss überreicht. Und ganz viel Beifall. Es wurde sogar von einem großen Artikel in der Wümme-Zeitung gemunkelt.

Die Zahl der Blutspenden ist bei den zurückliegenden drei Terminen auf insgesamt 205 Spenden gestiegen. Das macht Mut. Das Adolphsdorfer Modell - Blut spenden und anschließend gemütliches Beisammensein bei "bester Verpflegung" - hält nicht nur jung, sondern ist ein Erfolgsmodell, das sich herumspricht.

Sollten Sie sich als "Auswärtige" oder "Buten-Adolphsdorfer" angesprochen fühlen und einen netten Abend erleben wollen, dann schauen Sie einfach öfter vorbei (und herein!). Die nächsten Blutspendetermine finden Sie hier - wie immer rechtzeitig!

Montag, 19. Februar 2018

Fehlalarme könnten teuer werden

Wenn Brandmelder Alarm schlagen, rücken Lilienthals Feuerwehren mit drei Fahrzeugen an. 20 Mann springen aus den Wagen, hoch konzentriert, um schnell zu reagieren. Mitunter gibt es nichts zu tun. Fehlalarm. Der Stress, der ganze Aufwand: für die Katz. Es gab Jahre, da war jede dritte Brandmeldung in der Gemeinde ein Fehlalarm, in Lilienthal-Mitte jede zweite. Mal rauchte eine Brotscheibe im Toaster, mal tickte die Alarmanlage nicht richtig. Seit fünfeinhalb Jahren räumt das Brandschutzgesetz den Gemeinden die Möglichkeit ein, jeden Fehlalarm mit einer Rechnung zu quittieren. Ein Schritt in die richtige Richtung? ..... Mehr in der Wümme-Zeitung....

Donnerstag, 15. Februar 2018

Der 1. März ist ein ganz besonderes Datum

„Der 1. März ist ein ganz besonderes Datum für den Pflege- und Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern“, sagt auch Heike Behrens von der Naturschutzbund-Gruppe Lilienthal/Grasberg. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz beginne dann die Nist- und Brutzeit für Vögel. „In der Zeit vom 1. März bis 30. September sind Fällungen und Schnittmaßnahmen im öffentlichen Raum daher nicht erlaubt, um die Vögel nicht beim Nestbau oder bei ihrem Brutgeschäft zu stören“, erklärt die Nabu-Frau. Lilienthal habe keine Baumschutzsatzung. Private Gartenbesitzer könnten also auch nach dem Stichtag noch Hecken und Bäume beschneiden. „Sie sollten aber mit gesundem Menschenverstand an die Arbeit gehen“, rät Heike Behrens. Wenn sie sehen, dass Vögel brüten, sollten Hobbygärtner die Finger von der Hecken- und Astschere lassen. Der Nabu Niedersachsen appelliert, Pflegeschnitte möglichst nicht in der Hauptbrutzeit der Vögel von März bis Juni durchzuführen. „In diesem Zeitraum bieten Gebüsche einen optimalen Unterschlupf für Vögel, Säugetiere und Amphibien.“

Mehr dazu in der Wümme-Zeitung

Freitag, 9. Februar 2018

Erfreuliches von Eurosport 1 HD

Eurosport1HD macht ARD und ZDF massive olympische Konkurrenz: Zwischen dem 9. und 25. Februar wird die Grundverschlüsselung des Programms abgeschaltet. Der Spartenkanal ist damit während der Winterspiele für alle DVB-T2 HD-Haushalte frei und ohne Extrakosten empfangbar. Das haben Eurosports Mutterkonzern Discovery Channel und der FreenetTV-Betreiber Media Broadcast vereinbart. Discovery hatte 2015 ein 50-Länder Multimedia-Paket an Olympia-Senderechten von 2018 bis 2024 für 1,3 Mrd. Euro erworben.

Frei zu empfangen ist Eurosport 1 HD über Antenne / DVB-T2 auf Kanal 22 / Bremen (leider nur bis 25.2.) - Sendersuchlauf auf Kanal 22 starten.

Freitag, 2. Februar 2018

Das Dickicht der Wahlversprechungen lichtet sich

Natürlich verspricht die GroKo aus CDU und SPD bessere Bildung, solidere Finanzen, gesündere Luft und erschwingliches Wohnen für alle. Und natürlich auch mehr Demokratie, mehr Klimaschutz und weniger Verkehr und weniger Diesel. Und überhaupt: Mehr oder weniger von allem! Das sind alles Versprechen ans Wahlvolk, die demselbigen besten bekannt sind. Einige Regelung zeichnen sich in dem Dickicht der Versprechungen aber bereits deutlich ab.

Rente: Bis 2025 soll das Rentenniveau, also das Verhältnis der Rente zum Lohn, nicht unter 48 Prozent fallen und der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen. Das wollen die GroKo-Partner gesetzlich fixieren. Für die Zeit danach soll eine Rentenkommission eingerichtet werden. Mütter, die vor 1992 drei oder mehr Kinder geboren haben, sollen auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen.
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Wer Jahrzehnte gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt hat, soll nach 35 Beitragsjahren eine Grundrente zehn Prozent über der Grundsicherung - also 80 Euro über Sozialhilfe - erhalten. Selbstständige sollen zur Altersvorsorge verpflichtet werden. Wer neu wegen Krankheit frühzeitig Erwerbsminderungsrente bekommt, soll rentenrechtlich so behandelt werden, als wenn er bis zum aktuellen Renteneintrittsalter gearbeitet hätte. Dafür allerdings könnte der Zugang zur EU-Rente schwieriger werden.

Krankenversicherung: Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sollen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden - das hat die SPD bereits in den Sondierungen durchgesetzt. Warum ist der bewährte Grundsatz der Parität damals eigentlich aufgegeben worden? Derzeit gibt es einen festen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen zahlen. Dazu kommt aber ein Zusatzbeitrag, den Kassenmitglieder allein schultern müssen. Er liegt im Schnitt bei 1 Prozent.

Pflege: Sofortmaßnahmen für eine bessere Personalausstattung sollen eingeleitet und in einem ersten Schritt 8000 neue Fachkraftstellen geschaffen werden. 8000 Beschäftigte bei 1,3 Mio Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen sind noch nicht einmal ein Tropen auf dem heissen Stein. Und von den Bäumen schütteln kann man auch 8000 Pflegekräfte nicht. Zudem sind vereinfachte Möglichkeiten für vorübergehende Aus- und Erholungszeiten für Angehörige geplant. Pflege-Tarifverträge sollen künftig allgemeinverbindlich gemacht werden.

Arbeitsmarkt: Das zunächst gescheiterte Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit soll nun kommen - für Firmen ab 45 Mitarbeitern! Das war ein Ziel der SPD. Bei 45 bis 200 Mitarbeitern soll dieser Anspruch nur einem pro 15 Mitarbeitern gewährt werden müssen. Da wird man Würfeln müssen, was wiederum sehr gut für den Betriebsfrieden ist. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung soll um 0,3 Prozentpunkte sinken. Für Langzeitarbeitslose soll ein neues Förderinstrument "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle" kommen. Ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll den Zuzug ordnen und steuern.

Familien: Das Kindergeld soll um 25 Euro pro Kind und Monat auf 219 Euro steigen - zum Juli 2019 nochmals um 10 Euro und zum Januar 2021 um weitere 15 Euro. Der Kinderfreibetrag steigt entsprechend. Auch der Kinderzuschlag für Einkommensschwache soll erhöht werden. Kinderrechte sollen eigens im Grundgesetz verankert werden.

Sie werden an ihren Taten gemessen - in dreieinhalb Jahren!