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Mittwoch, 20. September 2017

Krämerseelen gibt es überall

Krämerseelen gibt es überall und die spitzen manchmal ihren Bleistift, um Kleinstaaterei und ein paar Banalitäten durch die Medien zu jagen. Wer zahlt für was und darfs vielleicht ein Viertel Pfund mehr sein?

Bremen muss Straßen instand halten, die von vielen Pendlern (mehr als 40 Prozent aller Arbeitnehmer in Bremen pendeln!) befahren werden. Als Ex-Bremer im "Speckgürtel" gehöre ich auch zu diesen Pendlern. In Bremer Krankenhäusern kommt zum Teil jeder zweite Patient aus Niedersachsen. Und die Bremer Uni bildet viele Fachkräfte fürs Umland aus, insbesondere bei Lehramtsstudenten. Bremen stellt die Infrastruktur, die dann auch von vielen Menschen aus dem Umland genutzt wird. Viele Schüler aus Niedersachsen besuchen Bremer Schulen, vor allem Berufsschüler, die hier eine Ausbildung machen. Und wenn nur Bremer im Weserstadion Platz nehmen dürften, könnte man die Nord, Süd und West-Tribüne wieder abreissen! Die Ostkurve - mit Stehplätzen? - würde ausreichen.

Klar, das alles kostet Geld. Bremen zahlt drauf, sagen die Krämerseelen.

Aber kommen Klagen deswegen aus Bremen? Nein! Denn Bremen zahlt gerne für seine Unabhängigkeit. Bremen hat als eigenständiges Bundesland mit drei Sitzen im Bundesrat Möglichkeiten, von denen andere Städte, wie Oldenburg, Osnabrück und auch Hannover nur träumen können.

Sollte Bremen mal seine Selbstständigkeit als Bundesland verlieren  - und da sei der Roland vor - würde das teuer für Niedersachsen. Und das nicht nur finanziell. Bremen würde berechtigterweise einige Kompetenzen und Ministerien für Bremen fordern und einen sehr großen Regierungsbezirk. Durch seine starke Wirtschaft würde Bremen das auch bekommen. Wer würde dann wohl wen übernehmen?

Im Endeffekt heisst das, dass Bremen nur seine Selbstständigkeit verlieren kann, wenn die Bremer selbst das so wollen, z.B. weil das Leben in Bremen für den einzelnen Bremer zu teuer wird. Aber da ist man noch weit davon entfernt. Solange der Roland auf dem Markt steht, wird auch keine fremde Regierung über Bremens Selbstständigkeit entscheiden können.

Zum Artikel in der WZ

Mittwoch, 6. September 2017

Linie 4 ins Blaue gerechnet?

Man wird den Verdacht nicht los, dass bei dem geschätzten Fahrgastaufkommen der Strassenbahnlinie 4 einiges "ins Blaue" gerechnet wurde. Die Befürworter der Linie haben ihre Zahlen, die Gegner natürlich auch. Merkwürdig ist, dass die Sonn- und Feiertage in keiner Rechnung auftauchen. Tatsache ist auch, dass wochentags nach 20 Uhr die Züge die letzten Haltestellen bis zum Kreisel Falkenberg fast ohne Fahrgäste fahren. Da sollte man sich mal überlegen, ob nicht ein erweitertes Kurzstreckenticket für z.B. 5 oder 6 Haltestellen innerhalb Lilienthals sinnvoll wäre.

Aber egal wie man es betrachtet: die Linie 4 ist da und sie ist ein Segen für Lilienthal und die angrenzenden Gemeinden. Da wirkt es nur kleinlich und provinziell, wenn mit ungesicherten Fahrgastzahlen argumentiert wird. Frei nach dem beliebten Motto "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!"

zum Artikel in der WZ

Samstag, 2. September 2017

Der Kreisel mit Ambiente


Die geplante Bebauung einiger Grundstücke am Grasberger "Kreisel" kann man mit max. 17 Metern Höhe wahrlich nicht als "Klein Manhattan" bezeichnen. Da sah es vor einigen Jahren noch ganz anders aus, eher wie Detroit-Südseite. Die Gegend um den Kreisel ist Grasberg's Visitenkarte. Mit dem Torfkahn auf dem Kreisel ist dort bereits ein bleibender Eindruck für alle Grasberger und für Durchreisende (insbesondere für LKW-Fahrer) entstanden. Nun soll die weitere Planung und Gestaltung des zur Verfügung stehenden Raumes erfolgen. Als Beobachter darf man gespannt sein, ob es gelingt an dieser Stelle einen attraktiven und belebten Mittelpunkt zu schaffen, wobei Wohnbebauung mit Wohnraum zu erschwinglichen Preisen keineswegs ausgeschlossen sein muss. Über das, was erschwinglich ist, gehen die Meinungen jedoch weit auseinander.

Freitag, 1. September 2017

Ach das gibt es ja auch noch: Adolphsdorf+

Zu Adolphsdorf+
Mit Google+ geht es mir so, wie mit anderen "sozialen Medien" auch: es gibt einfach zu viele Möglichkeiten, die ich mal eben ziemlich sinnfrei ausprobieren muss. Und es gibt zu viele Leute, die meinen sie müssten doch ein Dankeschön für ihr "Like" bekommen. Was ist aber schon ein "Like"? Das bedeutet ja noch nicht mal, dass diese Experten den Beitrag überhaupt gelesen, geschweige denn verstanden haben. Husch und weg! Wenn ich mich darum kümmern würde, dann müsste ich nach 24 Stunden täglich noch die Nacht dazu nehmen ... Bedauerlich ist nur, dass dieses Klick & Wisch-Denken auf die Dauer geistig träge macht. Die Folgen werden wir merken, vielleicht schon bald.

Google+ bzw. hier Adolphsdorf+ bleibt einfach eine Reproduktionsfläche für das, was hier in diesem Blog erscheint, erweitert um viele interessante oder auch überflüssige Beiträge aus diversen "Communities". Mehr wird daraus nicht! Wie schön doch die deutsche Sprache ist: Fremdworte fallen schon gar nicht mehr auf.

Wenn Sie Lust (und Zeit) haben, dann schauen Sie doch mal bei Adolphsdorf+ vorbei und rein!

Dienstag, 29. August 2017

Bremen Eins – Party mit Roland Kloos

Bremen Eins lädt seine Hörerinnen und Hörer  am Samstag, 9. September 2017, zur großen Bremen Eins-Party ein. Los geht es um 22.00 Uhr in der Music Hall Worpswede. Einlass ist bereits um 21 Uhr!

Bremen Eins-Moderator Roland Kloos legt einen Abend lang die besten Discoscheiben der 70er, 80er und die größten Hits aller Zeiten auf. Also von ABBA bis ZAPPA. In den heiligen Hallen der ehrwürdigen Music Hall Worpswede wird bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Ticket 8 Euro

Mittwoch, 23. August 2017

Nichtwähler bleiben die Dummen

Am Sonntag, dem 24. September 2017, ist wiedermal Wahl, wiedermal Bundestagswahl. Klar, man kann sich die Frage stellen, ob es sich lohnt zur Wahl zu gehen. Ändern wird sich nichts, auch wenn das im diesmal harmlosen Wahlkampfgetöse immer wieder versprochen wird. "Mutti" wird es wieder machen, oder eben nicht machen und aussitzen. Nochmal vier Jahre Merkel? Der Gegenkandidat ruft auch nicht unbedingt Begeisterungsstürme und Aufbruchstimmung hervor. Sollte etwa die bunte Mitte etwas bewegen?

Das alles ist jedoch kein Grund nicht zu wählen! Wer am Wahltag verhindert ist kann Briefwahl beantragen. Ausreden, und seien sie noch so berechtigt, wie z.B. "Die machen doch was sie wollen", zählen nicht.

Briefwahl beantragen geht schnell und problemlos. Die Gemeinde hat hierfür eine Seite eingerichtet, auf der Sie Ihren Wahlschein und den Stimmzettel nebst Umschlag, beantragen können.

Briefwahl/Wahlschein beantragen