Google+ Adolphsdorf - Das freundliche Dorf im Teufelsmoor Google+

Dienstag, 21. November 2017

Kaltstart aus der Steinzeit

Hätte mir jemand am Anfang der 80er Jahre gesagt, dass "Windows" die Welt revolutionieren würde, hätte ich ihn wahrscheinlich nur fragend angeschaut. "Wie? Fenster sollte man manchmal putzen!" - Ein paar Jahre später war aber auch mir klar, dass die Fenster aus dem Hause Microsoft ein Betriebssystem für Computer sind. Mit Windows 3.0 wurde dann auch bei mir der Kaltstart aus der analogen Welt heraus eingeläutet. Der erste "Personal-Computer" mit 12-Nadel-Drucker und vielen Floppys breitete sich auf meinem Schreibtisch aus. Ach, wie toll, und alles ohne TippEx! - Aus heutiger Sicht bleibt nur ein Wort: Steinzeit! Und eine lange Geschichte bis heute.

Wenn Sie Lust haben, dann verfolgen Sie doch einfach mal die Versions-Geschichte von Microsoft Windows. Am 10. November 1983 ging es los mit Windows 1.0 ....

Sonntag, 19. November 2017

India calling

Tja, das gibt es. Was tun, wenn's klingelt? Und meistens klingelt es zu den unpassensten Zeiten: "Hello, this is Microsoft calling!" - Da rufen Menschen aus einem Callcenter in Indien bei Menschen in Pusemuckel/Deutschland an und tragen ihnen in indischem Englisch auf sich an den PC zu setzen und ihre persönlichen Daten an die netten Menschen aus dem indischen Callcenter zu verraten. Shure, we are calling from Microsoft! ... So, so! Merkwürdig ist auch, dass die netten Menschen meinen überall auf der Welt wird indisches Englisch verstanden und gesprochen. We must cut down your connection if you do not cooperate!.. Wiedermal so, so!

Die Polizei in Niedersachsen hat bereits vor einiger Zeit eine Maßnahmenliste herausgegeben:

Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überreden, Software auf Ihrem Computer zu installieren!
Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren Kontoverbindungen oder anderen persönlichen Daten!
Microsoft verlangt niemals einen Rückruf und nimmt von sich aus auch keinen telefonischen Kontakt zu Privatkunden auf. Sollten Sie durch eine derartige Masche geschädigt worden sein, melden Sie sich umgehend bei der Polizei!Informieren Sie auch Ihre Bank oder Ihr Kreditkarteninstitut über den Vorfall!

Da immer mehr Menschen für das Thema sensibilisiert sind, werden auch immer mehr Delikte solcher Art gemeldet. Da Microsoft mit Windows 10 zudem immer weitere Sicherheitsmechanismen etabliert hat, sind auch immer mehr Nutzer vor Trojanern und Co geschützt. Telefon-Betrüger verlegen sich daher nun vermehrt darauf auf "Kooperation" mit ihren Opfern zu setzen und ihnen nicht mehr Schadsoftware unterzuschieben, sondern durch das Erlangen von persönlichen Daten durch gezieltes Fragen am Telefon zu schaden.

Erst im Sommer diesen Jahres ist so beispielsweise in Großbritannien eine Gruppe vor Gericht gelandet, die ihren Schwindel mit Hilfe eines Call Centers in Indien durchgezogen und sich über Jahre Rechnungen für angebliche Supportleistungen erschlichen hatte.

Mittwoch, 15. November 2017

Spende hilft der Trennwand auf die Sprünge

Zur Spendenübergabe in der Grasberger Findorffkirche trafen sich jetzt Jens Themsen und Walter Schröder von der Volksbank-Stiftung mit Vertreterinnen und Vertretern aus drei Grasberger Vereinen. Jens Rohdenburg und Anneliese Feldmann nahmen 2000 Euro für eine Trennwand für das nigelnagelneue Adolphsdorfer Dorfgemeinschaftshaus entgegen. Tausende von Arbeitsstunden habe die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft in den Neu- und Umbau des Dorfmittelpunktes investiert. Inzwischen treffe sich ganz Adolphsdorf dort wieder zum Tagen, Turnen und Tee trinken, sagte die Vorsitzende der Dorfgemeinschaft während der Spendenübergabe. Damit auch mal „zwei Veranstaltungen nebeneinander ablaufen können“, hatte sich Anneliese Feldmann die Sache mit der Trennwand überlegt. „10 000 Euro kostet so eine Wand. Durch die Spende der Volksbank-Stiftung wird das überhaupt erst möglich“, bedankte sie sich im Namen der Dorfgemeinschaft und der Freiwilligen Feuerwehr.

Mehr im der WümmeZeitung.....

Montag, 13. November 2017

Hochkonjunktur für Bootsführerscheine ....

....allerdings erst in 50 bis 80 Jahren. Wenn die Wasserpegel der Meere weiter ansteigen, und davon müssen wir ausgehen, dann wird man sich in weiten Teilen der Gemeinde nur noch per Boot (oder Torfkahn) fortbewegen können. Es gibt mittlerweile sehr detaillierte Berechnungen der Wasserstände und der Überflutungsräume. Selbst wenn der menschliche Beitrag (CO2-Ausstoss) zum Klimawandel von jetzt auf gleich komplett gestoppt werden würde, ändert sich das Klima weiter. Es ändert sich nur langsamer. Auf den Karten der FloodMaps können Sie den Anstieg verfolgen.

3 Meter Anstieg

Bei drei Meter Anstieg kommt Adolphsdorf noch relativ unbeschadet davon. Wer aber jetzt frohlockt, dass sein Haus auf dem Trockenen steht, sollte bedenken, dass bei drei Meter (oder noch früher) die gesamte Infrastruktur bereits stark betroffen ist. Strom, Gas, Wasser, Internet oder Brötchen vom Bäcker gibt es möglicherweise schon nicht mehr oder nicht mehr regelmässig.




Bei 5 Meter Anstieg (wie oben im Bild) sieht die Sache schon anders aus. Die trockenen Häusern stehen mehrheitlich in der Mitte und "oben" im Dorf. Zum Discounter kommt man allerdings nur noch mit dem dann eingerichteten "Bürgerkahn" und die "Elbe-Weser-Passagierschiffahrt" richtet in Grasberg eine Umsteigeplattform in 15 Metern Höhe ein ....


Die Senke hinter dem DGH und auch die Ottersteiner Vorweide wird dann vollgelaufen sein. Bei all diesen Karten ist jedoch nicht mitgerechnet, dass sich die kleinen Flussläufe oder Gräben dann auch auffüllen und ausdehnen. Die Semkenfahrt oder der Schiffgraben hätten dann ihr Flussbett auf 12 - 20 Meter ausgedehnt und alle Abzugsgräben laufen voll. Das hätte Folgen auch für die hier noch trocken eingezeichneten Gebiete.

Bei aller Genauigkeit dieser Berechnungen bleibt es doch eine Prognose, die auf vielen Einzelfaktoren beruht. Es kann alles auch ganz anders kommen. Es gibt also keinen Grund die Koffer zu packen und nach Schwanewede oder Ganderkesee zu ziehen.

FloodMaps


Donnerstag, 9. November 2017

Alte Apfelschätze, neu belebt

Um alte Apfelsorten geht es in einem Seminar, zu dem der Umweltverband BUND für kommenden Sonnabend, 11. November, auf die Kinder- und Jugendfarm, Am Lehester Deich 17-21, in Borgfeld einlädt. Der Biologe und Pomologe Michael Ruhnau vermittelt von 10 bis 14 Uhr zunächst die theoretischen Grundlagen über den Aufbau eines Apfelbaumes, Wachstumsgesetze, Grundregeln beim Schneiden und Schnittwirkung. Im Praxisteil zeigt er die fachgerechte Obstbaumpflanzung: Größe des Pflanzloches, Pflanzschnitt, Saftwaage, Wühlmausschutz, richtiges Werkzeug.

Die Teilnahme kostet zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Eine verbindliche Anmeldung ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich unter heike.schumacher@bund–bremen.net oder telefonisch unter 04 21 / 79 00 20. Weitere Infos und Fortbildungsangebote zum Obstbaumschnitt gibt es unter www.BUND-Bremen.net.